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09. Feb 2016

Privater Unfallschutz: Versicherungssumme muss hoch genug sein

Privater Unfallschutz: Versicherungssumme muss hoch genug sein

Unfälle haben häufig schwere Folgen. In den schlimmsten Fällen kann man nicht mehr arbeiten und verliert sein Einkommen. Dagegen kann man sich mit einer privaten Unfallversicherung schützen. Achten Sie dabei auf eine günstige Prämie, aber unbedingt auch auf kundenfreundliche Tarifbedingungen und eine adäquate Versicherungssumme.

Unfälle haben häufig schwere Folgen. Bleibt eine dauerhafte Behinderung zurück, kann man oft nicht mehr arbeiten und verliert sein Einkommen. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei Unfällen während der Arbeit, in der Schule, in der Uni oder auf dem Weg dorthin und zurück. Gegen das Risiko von Haushalts-, Verkehrs- oder Freizeitunfällen muss man sich mit einer privaten Unfallversicherung schützen. Achten Sie dabei auf einen günstigen Preis, aber unbedingt auch auf kundenfreundliche Tarifbedingungen.

Wichtig beim Abschluss der Unfallversicherung ist vor allem eine ausreichende finanzielle Leistung bei unfallbedingter Invalidität. Je nach Wunsch lässt sich eine hohe Sofortzahlung oder auch eine laufende Unfallrente versichern. Experten empfehlen, eine Rente von mindestens 1.000 Euro im Monat oder eine Einmalzahlung von mindestens 150.000 Euro zu vereinbaren. Günstig sind Verträge mit hoher Progression. Bei Vollinvalidität (Grad der Behinderung 100 %) wird dann je nach Vereinbarung das Drei- bis Fünffache der Grund-Versicherungssumme ausgezahlt. Weniger empfehlenswert sind Unfallversicherungen mit einer so genannten Beitragsrückgewähr, sofern der Versicherungsfall während der Vertragslaufzeit nicht eintritt. Der Grund: In Policen mit Beitragsrückgewähr dient nur ein Teil der Beiträge tatsächlich dem Risikoschutz, mit dem anderen Teil muss der Versicherer das Kapital für die spätere Rückerstattung finanzieren. Auch Erweiterungen der Unfallversicherung wie Krankentagegeld, Kurkostenbeihilfe oder Genesungsgeld schmälern die Invaliditätsleistung im Verhältnis zum laufenden Beitrag. Solche Extraleistungen schließt man meist günstiger als Einzelvertrag oder im Rahmen seiner Krankenversicherung ab.

Achtung auch bei möglichen Leistungsausschlüssen in der privaten Unfallversicherung. Manche Anbieter leisten nicht bei Unfällen während der Ausübung bestimmter gefährlicher Sportarten oder verlangen dafür hohe Risikozuschläge. Wie für jede Police gilt auch für die Unfallversicherung: Vor der Unterschrift die Vertragsbedingungen darauf abklopfen, ob die persönlichen Gefahren wirklich eingeschlossen sind. Sie suchen eine leistungsstarke Unfallversicherung, die bestmöglich zu Ihrer individuellen Risikosituation passt? Fragen Sie einfach Ihren Vorsorgeexperten.

(Quelle: Aragon Media (FT) / Bild: Hans@pixabay)

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